ich möchte zunächst einmal ganz fix eine Übersicht über meinen Leidensweg geben: Vor rund 2 Jahren habe ich mir in der linken Schulter bei einem Sturz das Pulley-Band gerissen, was im Februar '16 operativ korrigiert wurde. Durch den Riss des Bandes, scheuerte die lange Bizepssehne am Oberarmknochen und entzündete sich und das darumliegende Gewebe bei Belastung und Bewegung ständig. Habe ich den Arm nicht belastet, so war diese Verletzung fast schon ok.
Da ich seit jeher regelmäßig Krafttraining betrieben habe und gerne dazu zurückkehren wollte, habe ich mich für die OP entschieden. Die Physiotherapie verlief sehr gut und ich konnte meine vollen Bewegungsfreiheit relativ zügig wiedererlangen. Nun habe ich jedoch die exakt identische wiederkehrende Problematik, des Brennens in der Schulter, nachdem ich diese belastet habe. Von der Bizepssehne kann es nicht stammen, da diese an der entsprechenden Stelle nicht mehr existiert. Es müssen somit andere Faktoren den Anstoß zur Reizung geben.
Ich habe die Vermutung, dass durch die fehlende Bizepssehne im Schultergelenk, dieses ein wenig labil geworden ist (mein Gefühl bestätigt dies, da das Knacken und Knarren und Springen anderer Gelenkteile in der linken Schulter deutlich erhöht ist) und frage mich nun, wie ich das am besten in den Griff bekommen könnte. Eventuell ist es auch eine - seit dem Unfall angewöhnte - schiefe Vermeidungshaltung der Schulter oder ähnliches.
Es würde mich freuen, wenn jemand eine grobe Einschätzung geben könnte, ob die Schulterhilfe hierbei weiterhelfen kann

Beste Grüße