Hallo Marita,
aber hallo, das ist ja mal eine Standpauke!
Marita hat geschrieben:Hallo Georg!
Also jetzt möchte ich mich hier mal kurz einschalten! Ich lese hier seit einiger Zeit all Deine Kommentare und verfolge all Deine eifrigen Versuche, Deine Schulter in den Griff zu kriegen.......scheinbar - leider - jedoch ohne Erfolg. Das ist nicht schön, aber nun einmal nicht zu ändern. Und da spreche ich aus Erfahrung!!!
Du weißt doch, so schnell stellen sich die Erfolge nicht ein, habe ich den Eindruck erweckt, daß ich zuviel erwarte?
Vielleicht solltest Du Dich so langsam endlich mal mit dem Gedanken an eine OP vertraut machen. Wovor hast du denn Angst? Es wäre sinnvoller, all die Mühe, die Du jetzt in Deine Schulter steckst nach einer OP zu investieren. Das hätte Sinn!! Klingt hart, ich weiß. Selbst scheini hat zwischenzeitlich durchblicken lassen, dass die OP manchmal unumgänglich ist. Wenn Du sogar eine genetische Veranlagung zur Schultermisere hast, dann kämpf nicht mehr dagegen an!
Das ist doch genau das, was ich gerade mache! Ich mache mich mit dem Gedanken an eine Operation vertraut, aber ich will auch wissen, was für Möglichkeiten insgesamt gegeben sind.
Die Diagnose, daß außer dem Bizepssehnenriß tatsächlich noch weitere Probleme vorliegen, wie befürchtet, habe ich ja erst sein gestern, vorher habe ich mich erst mal mit der Tatsache auseinandersetzen müssen, daß ich eine Verletzung habe, die mir die nächsten Monate zu schaffen machen wird, und das nicht zu knapp.
Inzwischen weiß ich wenigstens, was das für mich bedeutet und daß ich bei dem für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden so wichtigen Sport keine wesentlichen Einschränkungen in Kauf nehmen muß, auch wenn jetzt eine längere Pause fällig ist. Das hat mir sehr zu schaffen gemacht.
Ich bin auch genetisch dafür veranlagt - gefällt mir auch nicht, muss ich aber akzeptieren! Deshalb habe ich am 30.01. eine OP mache lassen (Impingement) und ich bereue diesen Schritt bisher in keiner Weise! OP ist gut verlaufen, klar habe ich jetzt Schmerzen, die OP bedingt sind, aber mit gezielter KG etc. ist das wieder in den Griff zu kriegen. Diese Perspektiven sind jedenfalls viel besser, als nach wie vor mit Dauerschmerzen in der Gegend rumzulaufen und Panik zu schieben vor dem, was da "noch kommen könnte"!
Die Veranlagung zu akzeptieren fällt mir weniger schwer als der Gedanke, daß ich durch Unbedachtheit mir Schaden zugefügt habe.
Ich beglückwünsche Dich zu der gelungenen Operation und wünsche Dir gute Besserung und baldige Schmerzfreiheit. Solche Nachrichten bauen mich auf!
Wach endlich auf!
Sorry. ich kann es jetzt echt nicht mehr anders ausdrücken......oder leidest du so gerne?
Oh, ich bin wach! Und ich hatte doch geschrieben:
In Anbetracht der Diagnose wundere ich mich, daß ich im Alltag so gut wie keine Beschwerden habe.
Nimms' mir nicht übel, aber ich denke, jetzt wäre bei Dir der "Wendepunkt" angesagt. Es kann doch nicht sein, dass der Lebensinhalt nur noch aus dem Thema Schulter besteht.
Nein, keine Angst! Und - da ich im Alltag kaum Schwierigkeiten habe, mache ich auch fast alles. Nur beim tragen von Getränkekästen muß mein Sohn jetzt auch mal ran. Schadet ihm nicht.
Übrigens: Mein Arzt hat mir gesagt, dass nicht immer alle Schäden auf einem MRT zu sehen sind und er einfach mal reinschauen muss in das Gelenk!!! Mein MRT-Befund war auch ok und was war?.....Schulterdach abgefräst, Infr.sehe geglättet, Schleimbeutel ausgeräumt und ein Band durchtrennt, damit die Bewegung künftig besser wird. War alles nicht im MRT zu sehen und trotzdem war es da und musste behoben werden!!! Mit konservativen Mitteln war da leider nichts mehr zu machen - sagt der Arzt, der selbst die SH befürwortet....
Nun, mein MRT war
nicht ok und ein MRT ist besser als Diclofenac-Rezept und der Rat: "Sie dürfen alles machen, was nicht schmerzt.". Daß die Arthroskopie noch weitere Erkenntnisse bringen kann und wird, ist mir klar. Das MRT soll dem Arzt helfen, sich vor der OP ein möglichst klares Bild zu machen.
Ihr werdet ohnehin die ersten sein, die über die Internas meiner linken Schulter informiert werden.
Geb Dir eindlich einen Ruck und lass es machen. Auch WerneR hier aus dem Forum hat seine Sehne nähen lassen und ist jetzt happy. Es dauert nach OP halt auch seine Zeit, das ist aber doch durchaus ok und vertretbar. Denk doch mal darüber nach

Na gut, jetzt bin ich nicht nur überzeugt, ich bin erschlagen!
Wie gesagt, nächsten Mittwoch bin ich im Krankenhaus. Wahrscheinlich werden dann schon die Weichen Richtung OP gestellt. Am liebsten wäre mir, wenn ich gleich in der übernächsten Woche operiert würde.
Marita, nur daß Du das richtig verstehst, ich bin Dir richtig dankbar für Deine "Kopfwäsche". Auch wenn sie so eindringlich nicht wirklich nötig war.
Georg