War die Schulter ausgerenkt?
Verfasst: 09 Dez 2005 13:22
Ist es möglich, dass ich monatelang mit einer leicht ausgerenkten Schulter herumgelaufen bin?
Zur Geschichte: bei mir wurde vor fast zwei Jahren das Impingement-Syndrom diagnostiziert. Der Arzt wollte mich seinerzeit operieren. Ich war damals auf diese Seite gestoßen und habe die Sache mit dem Schulterhorn ganz hervorragend in den Griff bekommen.
Vor vier Monaten bin ich dann einigermaßen spektakulär mit dem Fahrrad gestürzt und habe mir am ganzen Körper Prellungen und Schürfungen zugezogen.
Wegen ein paar Kratzer und blauer Flecke gehe ich aber nicht zum Arzt, sondern habe die Verletzungen von selbst ausheilen lassen. Das ging auch ganz prima. Nach knapp zwei Wochen war ich wieder fast komplett hergestellt - lediglich in der Schulter blieb ein leichter Schmerz, der dem Schmerz des Impingement-Syndroms sehr ähnlich war.
Ich habe weiterhin meine Schulterhorn-Übungen durchgeführt (das ging nicht ganz, aber beinahe schmerzfrei), und bin irgendwann darauf gekommen, dass Kühlen lindert. Deswegen habe ich jeweils morgens und abends die Schulter gekühlt.
Inzwischen war die Schulter so weit schmerzfrei, dass ich sie nur noch bei bestimmten seltenen Bewegungen gespürt habe.
Letzten Samstag spiele ich dann zum ersten Mal seit Jahren Volleyball, und reiße die Arme zum Block am Netz hoch. In diesem Moment rumst es in meiner Schulter, dass es nur so eine Art hat.
Mein erster Gedanke war: "scheiße, jetzt ist sie wieder völlig im Eimer..."
Vier Tage später ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass ich gar keine Beschwerden mehr habe. Ich kann wieder jede Bewegung ausführen, ohne das irgendwas drückt oder zwickt.
Ist es möglich, dass ich vier Monate lang mit einer ausgerenkten Schulter durch die Gegend gelaufen bin, ohne das zu wissen?
Ich habe in der Zeit mit der Schulter alles Mögliche gemacht: Rudern, Basketball spielen, Radfahren, Tanzen, die Balken einer Dachkonstruktion angenagelt (ca. 300 Nägel über Kopf eingeschlagen)...
Geht sowas, obwohl die Schulter ausgerenkt ist?
Schönen Gruß,
Jochen
Zur Geschichte: bei mir wurde vor fast zwei Jahren das Impingement-Syndrom diagnostiziert. Der Arzt wollte mich seinerzeit operieren. Ich war damals auf diese Seite gestoßen und habe die Sache mit dem Schulterhorn ganz hervorragend in den Griff bekommen.
Vor vier Monaten bin ich dann einigermaßen spektakulär mit dem Fahrrad gestürzt und habe mir am ganzen Körper Prellungen und Schürfungen zugezogen.
Wegen ein paar Kratzer und blauer Flecke gehe ich aber nicht zum Arzt, sondern habe die Verletzungen von selbst ausheilen lassen. Das ging auch ganz prima. Nach knapp zwei Wochen war ich wieder fast komplett hergestellt - lediglich in der Schulter blieb ein leichter Schmerz, der dem Schmerz des Impingement-Syndroms sehr ähnlich war.
Ich habe weiterhin meine Schulterhorn-Übungen durchgeführt (das ging nicht ganz, aber beinahe schmerzfrei), und bin irgendwann darauf gekommen, dass Kühlen lindert. Deswegen habe ich jeweils morgens und abends die Schulter gekühlt.
Inzwischen war die Schulter so weit schmerzfrei, dass ich sie nur noch bei bestimmten seltenen Bewegungen gespürt habe.
Letzten Samstag spiele ich dann zum ersten Mal seit Jahren Volleyball, und reiße die Arme zum Block am Netz hoch. In diesem Moment rumst es in meiner Schulter, dass es nur so eine Art hat.
Mein erster Gedanke war: "scheiße, jetzt ist sie wieder völlig im Eimer..."
Vier Tage später ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass ich gar keine Beschwerden mehr habe. Ich kann wieder jede Bewegung ausführen, ohne das irgendwas drückt oder zwickt.
Ist es möglich, dass ich vier Monate lang mit einer ausgerenkten Schulter durch die Gegend gelaufen bin, ohne das zu wissen?
Ich habe in der Zeit mit der Schulter alles Mögliche gemacht: Rudern, Basketball spielen, Radfahren, Tanzen, die Balken einer Dachkonstruktion angenagelt (ca. 300 Nägel über Kopf eingeschlagen)...
Geht sowas, obwohl die Schulter ausgerenkt ist?
Schönen Gruß,
Jochen